Aktuelles

Wir machen Urlaub!

Vom 20.07.2018 bis 20.08.2018 bleibt das Labor geschlossen!




Am 12. und 13.02.2018 (Fasching) bleibt das Labor geschlossen



Erhöhte Anreicherung für Dornfelder zugelassen

 
Im Amtsblatt der EU ist jetzt die Durchführungsverordnung (EU) 2017/2281 zur Genehmigung der Anhebung der Grenzwerte für die Anreicherung von Wein aus Trauben der Ernte 2017 in bestimmten Weinanbaugebieten Deutschlands (Dornfelder – Rheinland-Pfalz) veröffentlicht worden. Die Anreicherung gilt zudem in allen Weinanbaugebieten Dänemarks, der Niederlande und Schwedens. Die Verordnung ist am 15.12.2017 in Kraft getreten.

 


24.12.2017


Wir wünschen allen Geschäftspartnern ein frohes Weihnachtsfest

und alles Gute für 2018




Am 02. Oktober 2017 bleibt das Labor geschlossen!



Als Reaktion auf die Unwetter am vergangenen Wochenende und die weithin schwierige Wetterlage hat
 Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Winzer auf
 den Weg gebracht.
„2017 ist ein schwieriges Jahr für Landwirtschaft und Weinbau. Hagel und Starkregen am 
Wochenende sowie weithin feuchtes Wetter erfordern eine schnelle Lese. Dafür mache ich den 
Weg frei“, sagte Weinbauminister Dr. Volker Wissing.
Der Minister senkte das Mostgewicht für Dornfelder landesweit von 68 auf 65 Grad Oechsle,
 damit die Lese früher starten kann. Die Betriebe erhalten zudem die Möglichkeit, ihre 
Auszubildenden vom Unterricht in der Berufsschule befreien zu lassen. Weiterhin werde 
die Landesregierung bei der EU eine erhöhte Anreicherung beschränkt auf die Rebsorte Dornfelder 
beantragen.
Verstärkt wird auch die Beratung der Winzerinnen und Winzer. Mit Rundbriefen werden die
 Betriebe über die notwendigen Maßnahmen und die geeigneten kellertechnischen 
Vorkehrungen zur sachgerechten Behandlung des geschädigten Lesegutes informiert. Beim Einsatz 
von Pflanzenschutzmitteln wird sich nichts ändern. Die erforderlichen Wartezeiten müssen weiterhin 
beachtet werden.
(Quelle: Pressemitteilung 
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
 Rheinland-Pfalz)

25.08.2017 

Wissing lässt Säuerung zu

Weinbauminister Dr. Volker Wissing lässt die Säuerung von Trauben, Most, teilweise gegorenem 
Traubenmost, Jungwein und Wein des Jahrgangs 2017 zu.
Weinbauminister Dr. Volker Wissing lässt die Säuerung von Trauben, Most, teilweise gegorenem 
Traubenmost, Jungwein und Wein des Jahrgangs 2017 in allen rheinland-pfälzischen Anbaugebieten
 zu. Eine entsprechende Allgemeinverfügung des Ministeriums wird in Kürze veröffentlicht werden.
Von der Regelung ausgenommen werden Erzeugnisse, die für die Gewinnung von Prädikatswein 
mit dem Prädikat Eiswein vorgesehen sind, da Eiswein typischerweise durch einen ausgeprägten 
natürlichen Säuregehalt gekennzeichnet ist.
Die Vegetationsperiode 2017 war bis Ende August von überdurchschnittlich hohen Temperaturen 
geprägt. Die Niederschlagsmengen waren bis Juni dagegen äußerst niedrig und variierten danach 
regional sehr stark, teilweise mit Starkregenereignissen. Diese stark vom langjährigen Mittel 
abweichenden Wetterbedingungen haben zu einer außergewöhnlich frühen und erheblichen Abnahme
 der Säuregehalte in den Weintrauben geführt, verbunden mit einem deutlichen Anstieg der
 pH-Werte. Die Entwicklung der Mostgewichte und Säurewerte der Rebsorten Müller-Thurgau,
 Portugieser und Dornfelder im Jahr 2017 zeigen, dass zum Zeitpunkt der Messung am
 21. August 2017 im Vergleich mit den Jahrgängen 2011 bis 2016 die Mostgewichte wesentlich höher, 
die Säurewerte dagegen signifikant niedriger liegen. Im Durchschnitt sind die Säuregehalte
 rund 4 g/l niedriger als im langjährigen Mittel.
Hinweis:
Zu beachten ist, dass die Säuerung und die Anreicherung sowie die Säuerung und die Entsäuerung 
ein und desselben Erzeugnisses ausgeschlossen sind. Da jedoch Trauben, Most, gärender Most, 
Jungwein und Wein rechtlich als verschiedene Erzeugnisse gelten, sind beispielsweise die
 Anreicherung von Traubenmost und die nachfolgende Säuerung als Wein durchaus möglich. 
Wenn im Moststadium gesäuert wird, darf die Anreicherung aus rechtlichen Gründen erst nach 
Gärbeginn erfolgen; falls der Most angereichert wird, darf dementsprechend auch die Säuerung 
erst später erfolgen.
(Quelle:Pressemitteilung Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau 
Rheinland-Pfalz)





Wir machen Urlaub! 


Vom 05.08.2017 bis 23.08.2017 ist das Labor geschlossen.




24.12.2016


Wir wünschen geruhsame Weihnachtstage und alles Gute für 2017




24. November 2016: Anhebung der Grenzwerte für die Anreicherung 2016


In der Sitzung des Verwaltungsausschusses Wein bei der Europäischen Kommission am 22. November 2016 wurde mit der Mehrheit der anwesenden Mitgliedstaaten dem Verordnungsentwurf, der die Zulassung der erhöhten Anreicherung für Weine aus Ungarn sowie für Weine aus roten Rebsorten aller Weinanbaugebiete der Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vorsieht, zugestimmt. Spanien und Griechenland haben den Vorschlag abgelehnt, Italien enthielt sich der Stimme. Von diesen drei Ländern wurde kritisiert, dass der Ausnahmefall der erhöhten Anreicherung inzwischen zum Regelfall werde. Die Verordnung wird in Kürze im Amtsblatt veröffentlicht und in Kraft treten. Die Verordnung gilt auch rückwirkend. Soweit Betriebe ohne diese Rechtsgrundlage bereits erhöht angereichert haben, so ist dieses Vorgehen mit Inkrafttreten der Verordnung auch rückwirkend geheilt. Statt der normalen Anreicherungsspanne von höchstens 3,0 %vol darf bei Weinen aus roten Rebsorten in der Weinbauzone A der natürliche Alkoholgehalt in diesem Jahr um maximal 3,5 %vol (= 28 g/l) angehoben werden.

In der Weinbauzone B (Anbaugebiet Baden) darf bei Weinen aus roten Rebsorten statt 2 %vol (= 16 g/l) dann ausnahmsweise um max. 2,5 %vol (= 20 g/l) erhöht werden. Bei Anreicherung durch Mostkonzentrierung bleibt die Spanne von 2 %vol bestehen. Die Alkoholobergrenzen für angereicherte Deutsche Weine (ohne geografische Angabe) und Landweine (Zone A: 11,5 bzw. bei Rotwein 12 %vol; Zone B: 12 bzw. bei Rotwein 12,5 %vol;) sowie für Qualitätswein (15 %vol) bleiben unverändert.

(Quelle: DLR Rheinpfalz – 23.11.2016)


15.09.2016: Wissing lässt Säuerung zu


Weinbauminister Dr. Volker Wissing lässt die Säuerung von Trauben, Most, teilweise gegorenem Traubenmost, Jungwein und Wein des Jahrgangs 2016 in allen rheinland-pfälzischen Anbaugebieten zu. Eine entsprechende Allgemeinverfügung des Ministeriums wird in Kürze veröffentlicht werden.

Von der Regelung ausgenommen werden Erzeugnisse, die für die Gewinnung von Prädikatswein mit dem Prädikat Eiswein vorgesehen sind, da Eiswein typischerweise durch einen ausgeprägten natürlichen Säuregehalt gekennzeichnet ist.

Während das Weinjahr aufgrund der starken Niederschläge im Mai und Juni lange einen Vegetationsrückstand aufwies, hat sich nun das Blatt gewendet. Seit vier Wochen herrscht eine Trockenperiode mit teils sehr heißen Temperaturen. Die hohen Temperaturen, die geringe Wasserversorgung und die starke Sonneneinstrahlung auf überwiegend entblätterten Trauben führen zu einem sehr raschen und starken Abbau der Säure.

Hinweis:
Zu beachten ist, dass die Säuerung und die Anreicherung sowie die Säuerung und die Entsäuerung ein und desselben Erzeugnisses ausgeschlossen sind. Da jedoch Trauben, Most, gärender Most, Jungwein und Wein rechtlich als verschiedene Erzeugnisse gelten, sind beispielsweise die Anreicherung von Traubenmost und die nachfolgende Säuerung als Wein durchaus möglich. Wenn im Moststadium gesäuert wird, darf die Anreicherung aus rechtlichen Gründen erst nach Gärbeginn erfolgen; falls der Most angereichert wird, darf dementsprechend auch die Säuerung erst später erfolgen.

Quelle (https://mwvlw.rlp.de/de/presse/detail/news/detail/News/wissing-laesst-saeuerung-zu)

7. September 2016: Mindestmostgewicht Dornfelder 68°Oe auf 65°Oe

Wissing setzt Mindestmostgewicht für Dornfelder herab
„Landwirtschaftsminister Volker Wissing unterstützt die Winzer gegen die Bedrohung durch die Kirschessigfliege. Der Minister hat das Mindestmostgewicht für Dornfelder herabgesetzt, um eine frühere Lese der Trauben zu ermöglichen. Minister Volker Wissing hat nach einem Gespräch mit den Weinbauverbänden heute die Entscheidung getroffen, das Mindestmostgewicht für Dornfelder in diesem Jahr ausnahmsweise von 68 auf 65 Grad Oechsle abzusenken. Hintergrund ist die Bedrohung der Ernte durch die Kirschessigfliege. Minister Wissing hatte bereits im Juli in einer Besprechung mit den Weinbauverbänden der Winzerschaft seine Unterstützung für den Fall zugesagt, dass die Befallslage durch die Kirschessigfliege dies erfordern sollte. Die hierfür notwendige Verordnung wurde vorbereitet und wird umgehend in Kraft gesetzt. Bedingt durch die Niederschläge am vergangenen Wochenende in Verbindung mit kühlen Nächten und Tagestemperaturen unter 30 Grad herrschen zurzeit sehr günstige Bedingungen für Flug und Eiablage sowie Larvenentwicklung der Kirschessigfliege. Die Beeren befinden sich im anfälligen Stadium. Die Staatliche Beratung hat erhöhte Eiablageraten festgestellt und zum Handeln aufgerufen. Darüber hinaus wird Minister Wissing bei dem zuständigen Bundesministerium die erhöhte Anreicherung für Rotweine beantragen. Über weitergehende Maßnahmen wird jeweils kurzfristig bei sich verschärfender Situation entschieden. Hierzu wurde mit der Winzerschaft und den Kellereien sowie anderen weinbautreibenden Ländern eine enge Absprache vereinbart.“
(Quelle: https://mwvlw.rlp.de/de/presse/detail/news/detail/News/wissing-setztmindestmostgewicht-
fuer-dornfelderherab/


Wir machen Urlaub!

Vom 19.08.2016 bis 09.09.2016 ist das Labor geschlossen


Am Freitag, den 01.07.2016 ist das Labor geschlossen!


Entsäuerung


Weinrechtlich gilt: Eine Entsäuerung darf bei Most und bei Jungwein auf einmal oder in mehreren Arbeitsgängen vor dem 16. März des auf die Ernte folgenden Jahres durchgeführt werden. Für die Entsäuerung von Wein ist eine Obergrenze von 1 g/l festgesetzt. Die Entsäuerung darf in mehreren Arbeitsschritten und das ganze Jahr hindurch erfolgen.


25. September 2015


Höherer Einsatz von Schwefeldioxid für Jahrgang 2014 verlängert


Im Zuge der Dreiundzwanzigsten Verordnung zur Änderung der Weinverordnung wurde die Ausnahmeregelung für Höchstwerte der gesamten schwefligen Säure für Weine des Jahrgangs 2014 aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz eröffnet. Da diese Verordnung als Eilverordnung zunächst ohne die Zustimmung des Bundesrates erlassen wurde, musste ihre Geltungsdauer auf sechs Monate begrenzt werden (bis 27. Oktober 2015). Nach der inzwischen eingeholten Zustimmung des Bundesrates wird die befristete Geltungsdauer nunmehr aufgehoben.

 

8. September 2015


Säuerung von Most und Wein des Jahrgangs 2015 wird zugelassen


Das rheinland-pfälzische Weinbauministerium wird für Most und Wein des Jahrgangs 2015 die Säuerung zulassen. Die Ausnahmeregelung soll zum 8. September 2015 in Kraft treten.

Die Säuerung von Weinbauerzeugnissen ist nach den Vorschriften der Europäischen Union in Deutschland grundsätzlich nicht erlaubt. Die Mitgliedstaaten dürfen jedoch in Jahren mit außergewöhnlichen Witterungsbedingungen die Säuerung ausnahmsweise zulassen. In verschiedenen Teilen der Weinbaugebiete habe Trockenheit einzelner frühreifender Rebsorten zu sehr geringen Säurewerten geführt. Die Voraussetzung der außergewöhnlichen Witterungsbedingungen sei dadurch gegeben. In einigen Regionen würden gerade bei säurearmen Rebsorten hohe pH-Werte festgestellt, begründete das Ministerium die Ausnahmeregelung. Die Säuerung ist für alle Erzeugnisse des Erntejahrgangs 2015 mit Ausnahme des Eisweins möglich, dessen Säuregehalt ausschließlich auf einer natürlichen Konzentrierung der Säure beruhen soll.

Die Säuerung ist ein bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz meldepflichtiges önologisches Verfahren. Spätestens am 2. Tag nach Abschluss der ersten Maßnahme, ist die Säuerung zu melden. Die Meldung kann auch vorab, pauschal für alle Säuerungen erfolgen. 

Bei Trauben, Traubenmost, teilweise gegorenem Traubenmost und Jungwein kann die Säuerung bis zu einer Höchstmenge von 1,50 g je Liter, berechnet als Weinsäure, durchgeführt werden, bei Wein bis 2,50 g je Liter. Die Säuerung, welche bei Wein (nicht aber bei den anderen Erzeugnissen) auch in mehreren Arbeitsgängen erfolgen kann, ist mit L-Weinsäure, L- oder DL-Äpfelsäure sowie mit Milchsäure zulässig. Die L-Weinsäure muss landwirtschaftlichen Ursprungs sein. Zu beachten ist, dass die Säuerung und die Anreicherung sowie die Säuerung und die Entsäuerung ein und desselben Erzeugnisses einander ausschließen. Beispielsweise sind Traubenmost und Jungwein nach Auffassung der EU-Kommission nicht als ein und dasselbe Erzeugnis anzusehen, weshalb die Anreicherung von Traubenmost und die nachfolgende Säuerung von Jungwein möglich sind. Wenn im Moststadium gesäuert wird, darf die Anreicherung aus rechtlichen Gründen erst nach Gärbeginn erfolgen; falls der Most angereichert wird, darf dementsprechend die Säuerung erst später erfolgen.

Zu beachten ist ferner, dass die Säuerung nur in der Weinbauzone erfolgen darf, in der die Trauben geerntet worden sind. Die Säuerung von Wein darf überdies nur in dem Betrieb erfolgen, in dem die Weinbereitung stattgefunden hat. Eine Säuerung ist in die Weinbuchführung und ggf. in das Begleitdokument einzutragen.